WordPress Spam Blacklist

Spam in den Kommentaren nervt ungemein. Es gibt aber zum Glück Tools wie Aksimet, oder man benutzt einfach im WordPress die Spam Blacklist.

Dazu muss man nur unter Einstellungen -> Diskussion -> Kommentar Blacklist die passenden Ausschluss-Wörter eintragen. Die passenden Wörter muss man sich nicht selber definieren, dafür gibt es ein tolles Projekt auf gitlab: die wordpress comment blacklist.

In der Datei blacklist.txt sind inzwischen rund 40.000 Einträge vorhanden. Also am besten einfach auf den eigenen Rechner synchonisieren:

git clone https://github.com/splorp/wordpress-comment-blacklist.git

Android x86 in Virtual Box

Die ISO Files der Android x86 Distro sind über die Webseite android-x86.org/download.html zu beziehen.

Bei der Installation in VirtualBox sind ein paar Einstellungen zu beachten:

Kein Video / Neu installiertes System nur Konsole

Sollte die grafische Oberfläche des Android nicht starten, liegt dies vermutlich an der Grafikeinstellung. Hier den Grafik-Controller auf „VBoxVGA“ umstellen.

Richtiges Basisprofil auswählen

Das passende VirtualBox-Profil ist „Typ=Linux“ und „Version=Linux 2.6 / 3.x / 4.x (64-bit)“

Reverse DNS mit Bing / Domains zu einer IP herausfinden

Um herauszufinden, welche Domains zu einer IP Adresse registriert sind, eignet sich die Suchmaschine BING sehr gut. Eigentlich ist um die Reverse-DNS-Suche ein kleiner Markt entstanden, so daß die bekannten Network Tools solche Funktionen meist nicht oder nur eingeschränkt bereitstellen.

:~# nslookup www.heise.de
Server: 127.0.0.53
Address: 127.0.0.53#53

Non-authoritative answer:
Name: www.heise.de
Address: 193.99.144.85
Name: www.heise.de
Address: 2a02:2e0:3fe:1001:7777:772e:2:85

Für die Rückwärtssuche wird der Adresse das Kürzel „ip:“ vorangestellt, also in dem Fall oben ip:193.99.144.85 — und schon werden alle Domains angezeigt, zumindest alle die Bing kennt:

Microsoft Teams for Linux

Zwischenzeitlich hatte ich mit Teams auf Linux schon nicht mehr gerechnet. Der Thread auf Microsoft Uservoice ist schon legendär und pendelt zwischen der dritten und 5. Stelle in der Liste der am meisten bewerteten Beiträge (https://microsoftteams.uservoice.com/forums/555103-public-preview/suggestions/16911565-linux-client). Doch dann wechselte die Product Ownerin Suphatra zu Amazon und so blieb es bei Worthülsen und dem Versprechen, den Client im Backlog zu belassen.

Aber dann kam ein Schotte daher, Kudos an Ismael Martinez für seine Teams-for-Linux-Initiative!

Der Client 0.2.0 funktioniert unter Ubuntu 18.10, Manjaro etc sauber, incl Video Call, Screenshare, Company Switcher, Meetings einstellen, Nutzung der Kamera etc.

Das aktuelle Release 0.2.0 befindet sich auf Github: https://github.com/IsmaelMartinez/teams-for-linux/releases

Neue Recheneinheit für Digital Signage, IoT etc mit AMD Ryzen

Wer sich noch so mit Embedded, Digital Signage, IoT und vergleichbaren Szenarien beschäftigt, freut sich vermutlich sehr über den lüfterlosen AsRock-Würfel „iBox-R1000“. Verbaut ist u.a. ein Ryzen 1505G / 1606G. Der bringt zwar nur 2 Cores mit, aber dafür mehr Grafikleistung als die quälende Intel Integrated Grafik.

Weitere Details hier: https://www.asrockind.com/overview.asp?Model=iBOX-R1000

(nichts) Neues von Microsoft Teams

Noch immer einer der aktivsten Threads in Microsofts Uservoice ist der Ruf nach dem Teams Linux Client. Heute auf Platz 5 mit 6893 Stimmen. Nach dem kleinen Fail im Herbst 2018, bei dem versucht wurde, den Native Client für Linux mal kurz zu beerdigen — und der gewaltigen Feedback der Community — verblieb der Thread immerhin offen im UV-Board.

Zum Anfang Februar gibt es nun wieder eine Neuerung. Die bisherige Product Ownerin, Suphatra Rufo, scheint von Microsoft zum Amazon AWS Team gewechselt zu sein.

Hoffentlich erleidet Teams nicht das gleiche Schicksal wie eigentlich gut gemeinten Tools wie z.B. Microsoft Planner, die leider nicht wirklich weiterentwickelt werden, obwohl da noch viel Potential drin steckt. Immerhin lässt der geplante Merger von Lync / Skype for Business nach Teams noch Anlass zur Hoffung.

Docker Image Update

Jfrog / Artifactory example:

first, update the local docker image repository:

docker pull docker.bintray.io/jfrog/artifactory-oss:latest

stop the docker container:

 docker ps
docker stop artifactory

remove container data:

docker rm artifactory

restart using the new container:

docker run --name artifactory -d -v artifactoryOSS_data:/var/opt/jfrog/artifactory -p 8081:8081 docker.bintray.io/jfrog/artifactory-oss:latest

Ubuntu – Update 18.04 zu 18.10 Cosmic Cuttlefish

  • benötigt ROOT-Privilegien
  1. Update der bestehenden Ubuntu 18.04 Installation:
    • Mittels den bekanten Update Kommandos wird die bestehende Installation auf den neuesten Stand gebracht. Alle nicht mehr benötigten Pakete können anschließend gelöscht werden.
    • $ sudo apt update 
      $ sudo apt upgrade
      $ sudo apt dist-upgrade
      $ sudo apt autoremove
  2. Anpassung des Upgrade Kanals.
    • Ubuntu unterschiedet zwischen den 2x pro Jahr veröffentlichten Releases und den LTS-Versionen (Long Term Support).
    • Für das Update von 18.04 LTS zu 18.10 müssen wir zunächst die Zwischenreleases freigeben.
    • In der Datei /etc/update-manager/release-upgrades muss die Zeile „Promt=lts“ zu „Promt=normal“ angepasst werden:
  3. Update starten.
    • $ sudo do-release-upgrade